Panorama

Erneuerbare Heizungsenergie liegt in Neubauten erstmals vorne

Gute Nachrichten für die Wärmewende: In Neubauten kamen 2018 erstmals mehr Heizungen mit regenerativen Energieträgern als Gasheizungen zum Einsatz. Zwei Drittel der neu errichteten Gebäude werden zumindest teilweise mit Erneuerbaren beheizt.

Foto: Pixabay / Christopher Amend

Heizungssysteme, die mittels Geo-, Umwelt- und Solarthermie sowie wie Holz, Biogas und sonstiger Biomasse betrieben werden, sind auf dem Vormarsch. 2018 zeichnete sich dieser Trend noch einmal deutlicher ab, als bereits im Vorjahr: Waren es 2017 noch 43 Prozent der neugebauten Wohnungen, die mit Heizungen auf Basis von erneuerbaren Energien ausgestattet wurden, sind es im vergangenen Jahr bereits knapp die Hälfte gewesen. Dies belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. 

Zählt man noch die Wohnungen hinzu, deren Heizung anteilig von erneuerbaren Energien betrieben wird, sind zwei Drittel der Neubauten des vergangenen Jahres mit Erneuerbaren versorgt. 

Alte Bausubstanzen bergen viel Potenzial

Ineffizient sind vor allem alte Gebäudebestände, bei denen es noch viel Raum zur Optimierung gibt. Damit die Bundesregierung ihr Ziel der Reduktion der Emissionen im Gebäudesektor auf 70 bis 72 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2030 erreichen kann, müssten Heizungssysteme mit erneuerbare Energien noch deutlich häufiger verbaut werden.

Quelle:
Meldung von Klimareporter​​​​​​​