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Neuer Heizspiegel: So viel günstiger ist Heizen in energieeffizienten Häusern

Der Heizspiegel der unabhängigen Beratungsgesellschaft co2online untersucht, was die Deutschen 2018 für das Heizen ausgegeben haben. Deutlich wird: Heizen mit Heizöl wurde im vergangenen Jahr noch einmal teurer. Und: Ein schlechter energetischer Bauzustand kostet Bewohnerinnen und Bewohner enorm viel Geld.

Foto: Pixabay/ri

Die Spanne ist groß: Von 470 Euro bis 980 Euro zahlt man in Deutschland für die Beheizung einer 70 Quadratmeter Wohnung. Das ergibt einen gesamtdeutschen Durchschnitt von 700 Euro für das Jahr 2018. Besonders kostenintensiv ist das Heizen mit Heizöl, zumal die Preise hierfür im vergangenen Jahr noch einmal angestiegen sind. Alternativen, wie Erdgas-Zentralheizungen, Fernwärme oder Wärmepumpen sind nicht nur nachweislich besser fürs Portemonnaie, sondern auch fürs Klima – obwohl die Prognose für 2019 mit einem leichten Preisanstieg für diese Heizungsarten rechnet.

Der Heizkosten-Dreisatz: Wetter, Wärmequelle, Sanierungsstand

Doch der aktuelle Heizspiegel macht vor allem deutlich, dass es nicht nur der Energieträger oder die Wetterlage sind, die die Kosten beeinflussen. Der Sanierungsstand eines Gebäudes ist mindestens genauso maßgebend, auch wenn es um die CO2-Emissionen eines Haushalts geht. Ist eine Sanierung aktuell nicht möglich, empfehlen die Herausgeber des Heizspiegels: Mieter*innen können vor allem durch bedachtes Heizen und Lüften für geringere Energiekosten sorgen.

Wenn Sie auch wissen möchten, wo Sie mit Ihren Heizkosten im Vergleich stehen und wie Sie besonders effizient heizen, können Sie das beispielsweise beim Heizspiegel oder Mieterbund testen.

Quellen:

Pressemitteilung von heizspiegel.de

Studie des BDEW