PANORAMA

Forschungsteam will Keramik und Solarzellen zusammenbringen

Sonne begeistert die meisten – ganz besonders jedoch das wissenschaftliche Team, das in den nächsten sechs Jahren im Rahmen des Projekts KeraSol zu Potenzialen keramischer Materialien für die Solarzellenherstellung forschen wird.

Foto: Markus Breig, KIT

Die Liste der Ansprüche an Solarzellen ist lang: Witterungsbeständigkeit, Formbarkeit, energieeffizient und umweltschonend in der Herstellung. Daher wird im Projekt KeraSol am Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) auf interdisziplinäre Forschung gesetzt. Mithilfe gebündelten Wissens aus Materialwissenschaften, Chemie und Elektrotechnik sowie weiteren Disziplinen möchte das Wissenschaftler*innen-Team neue Wege für den Einsatz von keramischen Materialien für die Herstellung von Solarzellen finden.

Innovative Materialien

„Neuartige flüssig-applizierte keramische Solarzellen“, so der Projekttitel, sollen die Forschung zu moderner Energietechnologie entscheidend voranbringen. Der Schlüssel hierzu ist die Eigenschaft keramischer Funktionsmaterialien, diverse Elemente und Verbindungen kombinieren zu können. Den Forschern und Forscherinnen am Materialwissenschaftlichen Zentrum für Energiesysteme (MZE) tut sich somit ein großes Spektrum an Möglichkeiten für ihre Arbeit auf.

CO2-Neutralität ist das Ziel

Die Motivation zur Innovation ist hoch, denn die solare Energiegewinnung ist ein tragender Faktor der CO2-neutralen Energiegewinnung und stetige Forschung auf diesem Gebiet deshalb von immenser Wichtigkeit für den Kampf gegen den Klimawandel. Das Ziel ist es, innerhalb der nächsten sechs Jahre praktisch anwendbare Ergebnisse zu liefern. Unterstützt wird das Vorhaben von der Carl-Zeiss-Stiftung mit 4,5 Millionen Euro.

Quelle: Presseinformation des Karlsruher Institut für Technologie