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Wie funktioniert ökologisches Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen?

Das Interesse an umweltfreundlichen Baustoffen, insbesondere Dämmstoffen, wird immer größer. Die Deutsche Umwelthilfe widerlegt bestehende Vorurteile gegenüber natürlichen und nachhaltigen Dämmstoffen und bietet eine erste Orientierungshilfe für interessierte Praktiker*innen.

Foto: flickr / BOKU

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind nicht nur umweltfreundlich, sondern können auch in den Bereichen Dämmwirkung, sommerlicher Wärmeschutz, Schallschutz und lange Haltbarkeit punkten. Außerdem können sie sowohl in Neubauten als auch bei der Sanierung von Altbauten eingesetzt werden.

Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Baustoffe zum Einsatz. Hinweise, wann welcher Baustoff eingesetzt werden sollte, sind in der Publikation der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu finden. Die Auswahlkriterien hängen von den bauphysikalischen Eigenschaften der Materialien ab, umfassen aber auch ökonomische, ökologische sowie gesundheitliche Faktoren.

Ein Markt mit Zukunft

Auf dem deutschen Markt ist eine beachtliche Auswahl an nachwachsenden Baustoffen zu finden. Besonders im Trend liegt im Moment Holz. Fachkräfte mit entsprechenden Kompetenzen für den Einsatz dieser Dämmstoffe sind allerdings noch rar. Auch wenn der Marktanteil bisher gering ist, empfiehlt die DUH für Praktiker*innen eine Spezialisierung. Denn die Nachfrage nach klimaschonenden und umweltfreundlichen Lösungen, die gleichzeitig qualitative Baustandards einhalten und Energiekosten sparen, steigt.

Quellen:

Broschüre der Deutschen Umwelthilfe „Ökologisch und leistungsstark – Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen“