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Alle Dämmstoffe haben eine positive Klimabilanz

Dass alle Dämmstoffe über ihre Lebensdauer hinweg viel mehr Energie einsparen, als ihre Herstellung verbraucht, bezeugt eine neue Studie. So rentiert sich eine Dämmung in einem sanierten Altbau oft meist bereits nach einem Jahr. Trotzdem gibt es je nach Material und Handhabung Unterschiede in der Klimabilanz.

Foto: co2online.de / Phil Dera

Ein gedämmtes Haus spart Energie ein, so viel ist klar. Jedoch verbraucht die Herstellung von Dämmstoffen auf der anderen Seite natürlich auch Energie. Das gilt sogar für die umweltfreundlichsten Materialien wie Hanf oder Flachs. Eine Untersuchung des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu) hat sich jetzt der Frage gewidmet, ob und wann der Einsatz von Wärmedämmung mehr Energie einspart als ihre Herstellung verbraucht.

Lohnend: Dämmen wie vorgeschrieben

Die Ergebnisse sprechen für die Wärmedämmung: Spendiert man einem Altbau eine Wärmedämmung, so hat sich diese Investition im Schnitt bereits nach einem Jahr amortisiert, so die Forscher*innen. Etwas anders, aber immer noch positiv, sieht das bei Neubauten aus. Entscheidet man sich hier für eine anspruchsvollere Dämmung als gesetzlich verlangt, dann rechnet sich das energetisch nach rund fünf bis zehn Jahren.

Besser geht es aber natürlich immer. Laut ifeu lassen sich mit sparsameren Herstellungsmethoden und dem nachhaltigen Recycling alter Dämmstoffe noch große Einsparpotenziale realisieren. Welche Materialien in Herstellung und Entsorgung energetisch besonders gut abschneiden, lesen Sie in der vollständigen Studie des ifeu.

Quelle:

Pressemitteilung von Zukunft Altbau