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Wärmepumpen werden auch bei Sanierungen attraktiver

Wärmepumpen sind eine klimafreundliche Alternative zu fossil betriebenen Heizungen und attraktive Förderungen sind nur ein weiteres Argument für ihren Einbau. Seitdem Anfang 2020 neue Förderbedingungen für die Technologie formuliert worden sind, gilt dies auch für Eigentümer*innen von Bestandsgebäuden.

Foto: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V.

Obwohl Wärmepumpen bei Neubauten bereits die erste Wahl sind, werden noch immer 75 Prozent aller bestehenden Wohnungen in Deutschland mit Erdgas oder Öl beheizt. Um nicht nur klimabedingte sondern auch finanzielle Anreize zu schaffen, übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit Beginn des Jahres einen fixen Anteil von 35 Prozent der Kosten für Installation, Inbetriebnahme und zusätzlich notwendige Maßnahmen. Tauschen Sie eine alte Ölheizung aus, erhöht sich der Förderzuschuss auf 45 Prozent der Ausgaben.

Der Grund für die wachsende Förderung von Wärmepumpen ist die vergleichsweise umweltschonende Gewinnung der Energie, da die Umgebung als Wärmequelle dient und der benötigte Strom fast zur Hälfte aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wird. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, dem sei zur Kopplung mit einer hauseigenen Photovoltaikanlage inklusive Speicher geraten.

Welche Technologie ist die richtige?

Bei der Entscheidung für eine Wärmepumpe sollten die verschiedenen Funktionsweisen berücksichtigt werden. Ob eine Erdwärmepumpe, eine Grundwasserpumpe oder eine Luftwärmepumpe die richtige Wahl ist, ist abhängig von Eckdaten wie dem Budget und der Lage des Gebäudes.

Quelle:

Pressemitteilung Zukunft Altbau