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Serielle Sanierung: Energiesprong-Pilot in Köln geht in die Umsetzung

In Köln haben erstmals Sanierungsarbeiten nach dem Energiesprong-Prinzip begonnen. Damit kommt die innovative Modernisierungslösung auch in Nordrhein-Westfalen an.

Foto: dena

Energiesprong ist ein international ausgezeichneter, standardisierter Bauprozess, der bereits in Frankreich, Italien, den Niederlanden und Großbritannien im Einsatz ist. Ein vierstöckiges Kölner Wohnhaus aus dem Jahr 1955 wird nun das zweite Energiesprong-Projekt in Deutschland – und das erste, das während der energetischen Sanierung bewohnt bleibt.

Ziel ist, das Gebäude mit 16 Wohnungen in kurzer Zeit und kosteneffizient auf den klimaneutralen NetZero-Standard zu bringen. Es erzeugt dann im Jahr so viel erneuerbare Energie, wie die Bewohner*innen für Heizung, Warmwasser und Strom in einem definierten Rahmen verbrauchen. Erreicht wird dieser Standard durch sogenanntes serielles Sanieren mit vorgefertigten Fassaden- und Dachelementen sowie nachhaltiger Heiztechnik und Stromerzeugung.

Die Sanierungsarbeiten sollen Mitte Dezember 2020 abgeschlossen sein. Eigentümerin des Objekts ist die Wohnungsbaugenossenschaft am Vorgebirgspark (WgaV). Die Sanierung wird von der ecoworks GmbH umgesetzt, die Deutsche-Energie-Agentur (dena) begleitet das Projekt.

Zitate von Gästen und Projektbeteiligten zum Baustart des Projekts sowie nähere Informationen zum Energiesprong-Prozess finden Sie hier.