KOMMUNE

Masterplan 100 % Klimaschutz: BMU zeichnet 22 Kommunen aus

Zum dritten Mal würdigt das Bundesumweltministerium (BMU) Kommunen, die sich einen Masterplan für mehr Klimaschutz gegeben haben. Die umgesetzten Maßnahmen hätten gezeigt, dass „Klimaschutz mehr ist als Energiesparen“.

Foto: Solarimo / pixabay

Im Rahmen des BMU-Förderprogramms „Masterplan 100 % Klimaschutz“ sind weitere 22 Kommunen für ihre vorbildliche Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen ausgezeichnet worden. Es ist der Abschluss eines aufwändigen Prozesses: Seit 2016 hatte jede der Kommunen einen Masterplan erarbeitet, der alle ihre Ziele zur Senkung der Treibhausgasemissionen in klimarelevanten Sektoren erfasst. Diese Ziele wurden daraufhin beispielsweise durch Erneuerungen in der Energieversorgung oder durch die Transformation hin zu einer klimaneutralen Stadtverwaltung umgesetzt.

Unterstützt wurden die „Masterplan-Kommunen“ dabei über das Förderprogramm der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) – mit dem Ziel, bis 2050 die örtlichen Treibhausgasemissionen um 95 Prozent zu senken und den Energieverbrauch zu halbieren. Der erfolgreichen Umsetzung der Masterpläne der nun gewürdigten Kommunen ist es unter anderem zu verdanken, dass die Bundesregierung die Fördermöglichkeiten der NKI erweitert hat, sodass finanzschwache Kommunen bis Ende 2021 bei bestimmten Ausgaben finanziell unterstützt werden können.

Kommunale Leuchttürme für mehr Klimaschutz

Die vorbildlichen Kommunen hätten mit der Vielfalt der umgesetzten Maßnahmen bewiesen, dass „Klimaschutz mehr ist als Energiesparen“, so die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter bei der Ehrung am 29. September. Es ist die dritte Auszeichnung dieser Art: Die ersten 19 Masterplan-Kommunen wurden 2012 ausgewählt, 22 weitere hatten sich 2016 für die Förderung qualifiziert.

Die nun ausgezeichneten Städte, Gemeinden und Landkreise listet die Nationale Klimaschutzinitiative in ihrer Pressemitteilung auf.

 

Quelle:

Pressemitteilung der NKI