KOMMUNE

Wärmewende: Welche Hürden gibt es für Kommunen?

Rechtliche Rahmenbedingungen, Personalmangel und zu geringe Finanzmittel sind Hürden für viele Kommunen beim Vorantreiben der Wärmewende. Das zeigt eine aktuelle Befragung, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wurde.

Foto: Agentur für Erneuerbare Energien (AEE)

An der bundesweiten Umfrage im Rahmen des Projekts „Kommunale Wärmewende“ der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) und des Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) nahmen 30 Kommunen teil. Diese wurden in „Vorreiter“ und „Einsteiger“ eingeteilt – Vorreiter-Kommunen haben bereits erste Projekte umgesetzt, Einsteiger-Kommunen steht dies noch bevor.

Hürden auf dem Weg zur Wärmewende

Rund 40 Prozent der energiebedingten CO2 -Emissionen Deutschlands entstehen derzeit im Wärmesektor. Für die Umsetzung der Wärmewende und das Erreichen der Klimaziele sind auch Kommunen essenziell wichtig. Die Befragung zeige allerdings, dass zahlreiche strukturelle Hindernisse es den Städten und Gemeinden erschweren, diesbezügliche Projekte umzusetzen, so Dr. Robert Brand, Geschäftsführer der AEE.

Sowohl Vorreiter- als auch Einsteiger-Kommunen nennen dabei rechtliche Rahmenbedingungen, etwa langwierige und komplexe Genehmigungsprozesse, sowie personelle Probleme – sowohl durch die unsichere Position von Klimaschutzmanger*innen als auch durch begrenzte Expertise im Handwerk – als größte Hemmnisse.

Vorreiter-Kommunen bemängeln zudem mangelnde Akzeptanz in der Verwaltung, während in Einsteiger-Kommunen die Frage nach der Wirtschaftlichkeit eine bremsende Rolle spielt.

In beiden Gruppen als Hindernisse bewertet werden außerdem Skepsis in der Bevölkerung sowie Planungsunsicherheiten und zu geringe Etats.

Weitere Informationen zu den Befragungsergebnissen auf waermewende.de.