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Energy Efficiency Award: dena kürt vier Projekte

Mit dem Energy Efficiency Award zeichnet die dena herausragende Energieeffizienzprojekte privater und öffentlicher Unternehmen aus. Die vier Gewinner-Projekte stellen sich mit innovativen Ideen klimapolitischen Herausforderungen und haben Vorbildfunktion für andere Bauvorhaben.

Foto: dena / photothek

Im Rahmen des dena Energiewende-Kongresses wurden die diesjährigen Gewinnerprojekte des mit 30.000 Euro dotierten Energy Efficiency Award bekanntgegeben. Eine Jury von Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien kürte Projekte in drei unterschiedlichen Kategorien, zusätzlich wurde per Live-Pitch von den Gästen der Preisverleihung ein Publikumspreis vergeben. Der Kongress sowie die Preisverleihung mussten in diesem Jahr zum ersten Mal digital stattfinden.

Welche Projekte konnten besonders überzeugen?

In der Kategorie „Von clever bis digital! Die Bandbreite der Energieeffizienz“ wurde der bayrische Werkzeughersteller Hofmann&Vratny für seine fossilfreie Beheizung und Kühlung von Gebäuden und Produktion ausgezeichnet, mit Hilfe derer Energieeinsparungen von sechs Prozent erreicht werden konnten. Mit den Schwesterunternehmen Overrath SLM und Overrath EPP wurde auch in der Kategorie „Think big! Komplexe Energieeffizienzprojekte“ ein Werkzeughersteller ausgezeichnet. Den Herstellern von Formschaum-Erzeugnissen war durch die Fertigung von Werkzeugen im 3D-Druckverfahren ein Innovationssprung gelungen, durch den die Energieeinsparung in der Werkzeugherstellung um 86 Prozent gesenkt werden konnte.

Innovative Quartierslösungen mit Vorbildfunktion

Ausgezeichnet wurde auch die Energie-Dienstleitungsgesellschaft Rheinhessen-Nahe in der Kategorie „Gemeinsam mehr erreichen! Energiedienstleistungen als Enabler der Energiewende“ für ihre effiziente Kombination von Blockheizkraftwerk und Biomasse zur Energieversorgung eines Schulzentrums. Hier konnte eine CO2-Reduktion von 60 Prozent erreicht werden. Der Publikumspreis wurde an ein gemeinsames Projekt von Vonovia SE und der Ampeers Energy GmbH verliehen, die im bereits gebauten Quartier Bochum-Weitmar eine „Energiezentrale der Zukunft“ aufbauen, in der die Praxistauglichkeit und Skalierbarkeit verschiedener innovativer Technologien getestet werden können.

Die Jurymitglieder lobten die trotz Corona ungebrochene Innovationskraft der Unternehmen und ihre Vorbildfunktion für das Vorantreiben der Energiewende. Neben einem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz könne durch Investition in energieeffiziente Technologien auch die langfristige Wirtschaftlichkeit von Unternehmen gestärkt werden. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 142 Projekte aus dem In- und Ausland auf den Energy Efficiency Award beworben.

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