94 %
der Einfamilienhausbesitzer
empfehlen die umgesetzten Modernisierungsmaßnahmen weiter.
über 35
Schulen
wurden im dena-Im Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen“ saniert
mind 60 %
weniger Energie verbraucht
ein energieeffizientes Wohnhaus gegenüber einem Durchschnittshaus
über 10
Jahre
begleitet die dena hocheffiziente energetische Sanierungen
Studien

dena-Sanierungsstudien

Sie suchen verlässliche Daten zu Effizienzhäusern? Hier finden Sie die Auswertung der Daten aus den dena-Modellvorhaben.

Studie „Auswertung von Verbrauchskennwerten energieeffizienter Wohngebäude.“

Die Studie beschäftigt sich damit, welche Einsparungen durch energieeffiziente Wohnhäuser in der Praxis tatsächlich erreichbar sind. Dafür wurden die Verbrauchskennwerte energetisch sanierter und neuer Ein- und Mehrfamilienhäuser ausgewertet.

Die erhobenen Daten für die Studie stammen größtenteils von Neubauten und Sanierungen, die seit 2006 in üblicher Baupraxis entstanden und daher in der Breite realisierbar sind. Ein Teil geht auf Projekte des dena-Modellvorhabens zurück. Die 121 untersuchten Effizienzhäuser umfassen 50 neue Ein- und Zweifamilienhäuser, 7 neue Mehrfamilienhäuser, 46 energetisch sanierte Ein- und Zweifamilienhäuser und 18 energetisch sanierte Mehrfamilienhäuser. Alle Häuser haben eine gedämmte Gebäudehülle und eine effiziente Anlagentechnik.

Fazit: Der Energieverbrauch energieeffizienter Wohnhäuser liegt mindestens 60 Prozent unter dem eines Durchschnittshauses. Die genaue Größenordnung ist von verschiedenen Faktoren abhängig.


Erfolgsfaktoren der energetischen Schulsanierung. Auswertung der Umfrageergebnisse 2015-2016 zum dena-Modellvorhaben für Nichtwohngebäude.

Im Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) wurden seit 2007 über 35 Schulen mit über 50 Gebäuden energetisch saniert. 20 Schulen wurden einer detaillierteren Analyse unterzogen: Was sind die Erfolgsfaktoren einer gelungenen Sanierung?

Dabei lag der Fokus, über die eingesparte Energie hinaus, auf der Einschätzung derer, die das Schulgebäude täglich nutzen: Schüler, Lehrer, Schulleiter und technisch Verantwortliche. Auch die Architekten der Sanierungen wurden qualitativ und quantitativ befragt.


Bericht zum dena-Modellvorhaben "Auf dem Weg zum EffizienzhausPlus"

Mit dem „Modellvorhaben Effizienzhäuser“ zeigt die dena anhand von Best-Practice-Beispielen bereits seit 2003, wie das vorhandene Einsparpotenzial im Gebäudebereich gehoben werden kann. Der Bericht umfasst die 5. Projektphase des Modellvorhabens mit dem Titel „Auf dem Weg zum EffizienzhausPlus“, die 2011 gestartet wurde. Mit dieser Projektphase sollte überprüft werden, mit welchen Konzepten der Weg zum Gebäudestandard der Zukunft im Wohngebäudebereich beschritten werden kann.

Die Dokumentation der Ergebnisse belegt, dass die zentralen und anspruchsvollen Kriterien des dena-Projekts „Auf dem Weg zum EffizienzhausPlus“ über sehr unterschiedliche Kombinationen von Gebäudehülle und Anlagentechnik erreichbar sind. Der Ansatz der technologieoffenen Rahmenbedingungen hat sich bewährt. Der Einsatz der fossil betriebenen Anlagen (je ein BHKW bzw. Gas-Brennwertkessel) zeigt, dass die Anforderungen auch mit konventionellen Energieträgern zu erreichen sind. Wegen der primärenergetischen Anforderungen hat sich allerdings in den allermeisten Projekten eine Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien durchgesetzt.


Typische Effizienzhausstandards im dena-Modellvorhaben

Im dena-Projekt „Modellvorhaben Effizienzhäuser“ hat die dena seit mehr als zehn Jahren hocheffiziente energetische Sanierungen begleitet, um anspruchsvolle Energiestandards zu definieren und daraus wirtschaftlich tragfähige Empfehlungen abzuleiten. Rund 400 Gebäude wurden nach den neuesten energetischen Erkenntnissen saniert und auch neu gebaut, darunter etwa 330 Wohngebäude und mehr als 70 Nichtwohngebäude. Eine Auswertung der gemessenen Energieverbräuche der Wohngebäude ergab eine Energieeinsparung von durchschnittlich etwa 80 Prozent.

Die im Bericht zu typischen Effizienzhausstandards zusammengefassten Ergebnisse basieren auf den Gebäudedaten von insgesamt 315 Wohngebäuden, davon 133 Ein- und Zweifamilienhäuser und 182 Mehrfamilienhäuser. Es werden die wesentlichen energetischen Eigenschaften der Effizienzhausstandards im Überblick dargestellt. Dazu gehören:

  • Gesamtbilanz der Gebäude: Transmissionswärmeverlust, Endenergie- und Primärenergiebedarf.
  • Bauteile der Gebäudehülle: Einsatzhäufigkeit der Dämmstoffe, Dämmstoffstärken und Verglasungsarten.
  • Anlagentechnik: Verteilung der Wärmeerzeuger, Einsatz von Photovoltaik und Gebäudelüftung.

dena-Verbrauchsstudie: Verbrauchsauswertung energieeffizienter Gebäude

Die dena-Studie zur „Verbrauchsauswertung energieeffizienter Gebäude“ zeigt, dass bei energetischen Sanierungen die Resultate in der Regel auch mit der Planung übereinstimmen. Untersucht wurde der Energieverbrauch von 63 hocheffizient sanierten Wohngebäuden, bei denen eine Energieeinsparung von durchschnittlich 80 Prozent angestrebt worden war.

Die Studie bietet damit eine systematische und wissenschaftlich fundierte Grundlage in der bisher nur von Einzelbeispielen dominierten Diskussion über das Energiesparpotenzial energetischer Sanierungen. Sie zeigt deutlich: Die energetische Gebäudesanierung trägt wesentlich zur Reduzierung von Treibhausgasen und Energiekosten bei. Die Studie beruht auf dem dena-Modellvorhaben Effizienzhäuser, in dem seit 2003 mehr als 350 Wohngebäude hocheffizient saniert werden.

Für die Auswertung wurden die Energieverbrauchsdaten der fertiggestellten und bereits über mehrere Heizperioden bewohnten Gebäude erhoben und analysiert. Es wurde untersucht, ob der geplante energetische Standard in der Praxis erreicht wird und wie groß die tatsächliche Einsparung beim Energieverbrauch ist.

Das Ergebnis: Im Mittel konnte der Energieverbrauch von 223 auf 54 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr reduziert werden. Diese Einsparung von 76 Prozent entspricht recht gut den geplanten, vorab berechneten 80 Prozent Energieeinsparung.


dena-Sanierungsstudie Teil 1: Wirtschaftlichkeit energetischer Modernisierung im Mietwohnungsbestand

Die dena-Sanierungsstudie Teil 1 untersucht die Wirtschaftlichkeit energetischer Sanierungen im Mietwohnungsbestand bei stark sanierungsbedürftigen Häusern, von Vorkriegsbauten bis hin zum 70er-Jahre-Wohnblock. Das Ergebnis: Die energetische Sanierung von Mehrfamilienhäusern rechnet sich – sowohl für Vermieter als auch für Mieter.

Demnach kann der Energiebedarf bei Gebäuden, die ohnehin saniert werden müssen, ohne Mehrbelastungen für Mieter oder Vermieter um rund 75 Prozent gesenkt werden. Selbst eine Einsparung von 80 Prozent, was den Klimaschutzzielen der Bundesregierung für 2050 entspricht, würde nur eine geringe Mieterhöhung nach sich ziehen. Steigen die Energiepreise weiter an, ist auch diese Variante warmmietenneutral. Die Studie basiert auf dem dena-Modellprojekt „Niedrigenergiehaus im Bestand“, in dem rund 350 Wohngebäude hocheffizient saniert wurden.

 Die Studie ist auch in Englisch verfügbar. (499 KB)


dena-Sanierungsstudie Teil 2: Wirtschaftlichkeit energetischer Modernisierung in selbstgenutzten Wohngebäuden.

Eigentümer von sanierungsbedürftigen Einfamilienhäusern können die Mehrkosten für energetische Maßnahmen über die Energieeinsparung refinanzieren. Die zur Einsparung einer Kilowattstunde Wärmeenergie notwendige Investition liegt unter den Kosten, die Hausbesitzer für Wärme aus Heizöl oder Gas zahlen müssten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), die die Wirtschaftlichkeit energetischer Gebäudesanierungen in modernisierungsbedürftigen Ein- und Zweifamilienhäusern untersucht hat.

Wie hoch die Kosten für eine energieeffiziente Sanierung im Einzelfall ausfallen, ist abhängig davon, wie energieeffizient das Haus nach der Sanierung sein soll – je besser der Energiestandard, desto mehr Geld muss ein Eigentümer aufwenden. Doch die Investition lohnt sich: Die dena-Studie zeigt, dass sich der hocheffiziente Energiestandard „Effizienzhaus 70“, der einem Energieverbrauch von etwa fünf Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr entspricht, für den Eigentümer rentiert. Rechnet man die energetischen Sanierungskosten auf die eingesparte Heizenergie um, kostet jede eingesparte Kilowattstunde 7,1 Cent. Demgegenüber steht schon heute ein durchschnittlicher Energiepreis von 8 Cent pro Kilowattstunde – Tendenz steigend.

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